Sieht er rot, wird er wild! Für den Säbener Sigi gibt es seit dem Europacupfinale 1974 (120. Minute! Schwarzenbeck! Tor!) keinen anderen Verein als den FC Bayern. Seinen echten Namen und seine genaue (wichtige!) Funktion beim FCB behält der Säbener Sigi für sich - seine Meinung aber garantiert nicht! Die Kolumne vom roten Planeten lesen Sie täglich von Montag bis Freitag hier.
Elf Spiele müsst Ihr sein! So viele Partien stehen bis zum Saisonende für uns noch an, wenn’s restlos perfekt läuft – und das innerhalb von 46 Tagen. Wir spielen so oft, dass das Fernsehen zwischen unseren Begegnungen teilweise bereits auf Sendung bleibt, weil sich das Ausschalten für die kurze Zeit gar nicht lohnt. Wir fliegen so viel, dass Karl Hopfner schon die Kosten für ein eigenes Tankflugzeug durchgerechnet hat, dann müssten wir zwischen den Spielen gar nicht mehr landen. Ostern feiert unsere Mannschaft aus Zeitgründen gar nicht – wir verlegen lieber die Weihnachtsbescherung in den Mai.
Beschweren wird sich aber keiner unserer Spieler. Logisch: Wer Dienstag und Mittwoch die Beine hochlegen will, kann schließlich auch bei ........ oder ....... spielen (Vereinsnamen nach Wahl bitte selbst eintragen). Morgen wartet im Champions-League-Rückspiel unter dem Motto „Més que un club“ (Deutsch: „Noch schwerer als gegen den Club“) erstmal Olympique Marseille.
Und danach geht’s um Drei- oder Viertagesrhythmus weiter. Man sollte bei der FIFA offiziell einen Antrag stellen, die „Englische Woche“ durch die „Bayerische Woche“ zu ersetzen. Der Engländer legt eh keinen Wert drauf, er spricht lieber von der „Three-Game Week“. Und wir haben uns die „Bayerische Woche“ redlich verdient.