Sieht er rot, wird er wild! Für den Säbener Sigi gibt es seit dem Europacupfinale 1974 (120. Minute! Schwarzenbeck! Tor!) keinen anderen Verein als den FC Bayern. Seinen echten Namen und seine genaue (wichtige!) Funktion beim FCB behält der Säbener Sigi für sich - seine Meinung aber garantiert nicht! Die Kolumne vom roten Planeten lesen Sie täglich von Montag bis Freitag hier.
Wir müssen dringend nochmal über die Finalsperren unserer drei Champions-League-Helden Holger Badstuber, David Alaba und Luiz Gustavo sprechen. Katsche Schwarzenbeck, Udo Horsmann, Gustl Starek und Bertram Beierlorzer machen im Geheimtraining zwar bisher keinen schlechten Eindruck, aber wir sind uns immer noch nicht sicher, ob sie Badi & Co. gegen Chelsea adäquat ersetzen können.
Im Endeffekt ist das schon Wahnsinn: Drei Gelbe Karten in insgesamt zwölf Spielen, und schon sitzt du draußen. Zwölf Spiele - das bedeutet 18 Stunden Fußball (mit Verlängerung 18,5). Einer wie unser Holger hat also praktisch alle 6 Stunden und 10 Minuten ein gelbwürdiges Foul begangen. Als Innenverteidiger! Dafür hat er keine Sperre verdient, sondern den Friedensnobelpreis.
Nur alle gut sechs Stunden ein kräftigeres Foul - viele nennen Holger Badstuber jetzt bereits den Gandhi aus Memmingen, den Franz von Assisi von der Säbener Straße. Wenn’s im Nahen Osten wieder kracht, wer kann als Friedensstifter einspringen? Holger Badstuber! Wen hatte Nicole im Kopf, als sie „Ein bisschen Frieden“ klampfte? Einen wie unseren Holger!
Lieber Badi, lieber David, lieber Luiz, wir würden empfehlen: Das nächste Mal bitte in der Vorrunde etwas mehr Holz hacken und kraftvoll gegnerische Knochen polieren! Anschließend im Viertelfinal-Rückspiel in aller Ruhe die dritte Gelbe absitzen. So klappt’s dann auch mit dem Endspiel. So ist das Regelwerk. Leider.