Uli Hoeneß löste nach 30 Jahren als Manager und Vorstand am 27. November 2009 Franz Beckenbauer als Präsident des FC Bayern München e.V. ab und wurde am 4. März 2010 auch zum Aufsichtsratsvorsitzenden der FC Bayern München AG gewählt. Er wurde als Lizenzspieler des FC Bayern (1970 bis 1979) Weltmeister (1974), Europameister (1972), Weltpokalsieger (1976), dreimal Europacupsieger der Landesmeister, dreimal Deutscher Meister, einmal DFB-Pokalsieger und nahm 1972 an den Olympischen Spielen in München teil.
Hoeneß, am 5. Januar 1952 in Ulm geboren, übernahm 1979 nach 239 Bundesligaspielen (86 Tore) als erst 27-Jähriger den Manager-Posten des Klubs. Von 2002 bis 2009 bekleidete Hoeneß das Amt des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der AG, in der er verantwortlich zeichnete für alle Lizenzspielerangelegenheiten, das junior team, Sponsoring, Lizenzen und die Vertretung der AG in der Stadion GmbH.
Über viele Jahre galt Uli Hoeneß als Visionär und Ideen-Vorreiter der Bundesliga, vor allem im TV-Bereich. Mehrfach als Manager des Jahres ausgezeichnet. Nach der Verleihung des Bayerischen Sportpreises 2006, der Goldenen Sportpyramide durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe 2009 und des Bambis in der Kategorie Wirtschaft wurde er auch Mitglied in der Hall of Fame des deutschen Sports. Als Manager, Vorstandsmitglied und Präsident konnte Hoeneß mit der Profi-Mannschaft insgesamt 39 Titel feiern, darunter 2001 die Champions League und den Weltpokal, 1996 den UEFA-Pokal sowie 17 Deutsche Meisterschaften und 10 DFB-Pokalsiege.